Das Nähen ist wieder in und viele haben die Lust und Leidenschaft am Nähen ganz neu entdeckt. Dank der technisch hoch versierten Nähmaschinen, die es heute auf dem Markt gibt, fällt das Nähen noch leichter von der Hand. Besonders dann, wenn es ums Nähen von Gardinenstoffen in allen Variationen geht und auch um das professionelle Nähen von Vorhängen. Denn die langen Bahnen korrekt und fein zu säumen und auch die Unterkanten der Vorhänge zu säumen und womöglich mit Bleikugeln zu beschweren und diese einzunähen, ist schon eine Wissenschaft für sich.
Die richtige Nähmaschine muss sein
Ohne das richtige Werkzeug kann man bei Handarbeiten in allen Bereichen keine vollendeten und erfolgreichen Ergebnisse erzielen. Besonders in Bezug auf das Umnähen und Nähen von langen Stoffbahnen, wie es beispielsweise bei Vorhängen und Gardinen der Fall ist. Die Maschine zum Nähen muss also sehr praktisch zum Einen sein, aber auch äußerst effektiv arbeiten können, um richtig gute Resultate fertigstellen zu können. Die moderne und sehr hochwertige Coverlock-Nähmaschine erfüllt hierbei nahezu perfekt ihren Zweck. Sie lässt sich überall aufstellen, benötigt Dank ihrer minimalen Außenmaße wenig Platz und Raum und verfügt über viele verschiedene Funktionen. Das Nähen mit dieser Maschine ist sehr einfach und man kann auf diese Weise dann auch lange Stoffbahnen präzise nähen und verarbeiten.
Die richtigen Stoffe und die Pflege
Auch die Wahl der Stoffe ist wichtig, wenn man am Ende schönste Gardinen, wie Vorhänge selbst nähen möchte. Schwere Stoffe, die man als Vorhänge nähen möchte benötigen in der Regel meist keine Beschwerungen am Saum zum Boden hin. Sind sie aber leicht und tuffig, sollen sie sich schon beim leisten Windzug wiegen und bewegen, ist eine Beschwerung im Saumbereich nie verkehrt. Es gibt nach wie vor die Methode, kleine Bleikügelchen in den Saum einzunähen, oder auch Bleifäden. Auf diese Weise bleibt der jeweilige Stoff nicht nur in Form, sondern er wirft glatte und gerade Falten bis zum Boden und richtet sich immer wieder zum Boden hin ein. Je nach Stoffart und Eigenschaft des Stoffes selbst sollte man besonders Beim Waschen darauf achten, dass man sehr vorsichtig vorgeht. Denn wenn Seide oder Wolle, wie auch Tüll und Taft im Spiel sind, ist eine spezielle Reinigung und Wäsche erforderlich. Gardinen aus Taft beispielsweise sollten keinesfalls gewrungen werden oder in der Waschmaschine, wenn sie überhaupt maschinell gereinigt werden können, geschleudert werden.
Die Falten und Knitterfalten bekommt man nur sehr schwer bis gar nicht aus den Stoffen und die schöne Gardine ist dahin. Bei Stoffen wie Seide und andere sehr empfindlichen Stoffen, ist es ratsam diese durch eine vorsichtige Handwäsche zu reinigen. Auch hier kann es vorkommen, dass sich Falten beim Trocknen bilden, die man am Ende nicht mehr heraus bügeln kann. Auch können sich Stoffe mit einem hohen Wollanteil beispielsweise sehr aushängen und ihre ursprüngliche Form verlieren. So ist dann die schöne gerade Linie an den Seiten und auch im oberen, wie unteren Bereich zum Boden hin dahin. Mehr Tipps und Anregungen zur richtigen Pflege findet man unter anderem auch hier.
Tipp: Manchmal muss man auch dazu übergehen die Vorhänge letztlich chemisch reinigen zu lassen, um auf Nummer sicher gehen zu können.
(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)